Gomoku · 五子棋

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Tippe eine Kreuzung an und bestätige mit „Stein setzen“ (oder tippe sie noch einmal an).

Gomoku (五子棋) – Geschichte, Regeln und Strategie

Gomoku gehört zu den bekanntesten Brettspielen Ostasiens und wird auf demselben Brett gespielt wie Go. Der Name stammt aus dem Japanischen: „go“ bedeutet fünf, „moku“ ist ein Zählwort für Steine und „narabe“ heißt aufreihen – gemeint sind also „fünf Steine in einer Reihe“ (五目並べ). In China heißt das Spiel Wuziqi (五子棋), in Korea Omok (오목). In Japan ist es seit der Edo-Zeit belegt, im 19. Jahrhundert kam es als „Go Bang“ nach Großbritannien. Die Regeln sind in wenigen Minuten gelernt, die Strategie ist jedoch tief: 1994 wies der Informatiker Victor Allis nach, dass Schwarz bei Freestyle-Regeln auf dem 15×15-Brett mit perfektem Spiel stets gewinnt.

Auf dem 15×15-Brett setzen Schwarz und Weiß abwechselnd einen Stein auf eine freie Kreuzung, Schwarz beginnt. Gewonnen hat, wer als Erster fünf oder mehr eigene Steine in einer lückenlosen Linie hat – waagerecht, senkrecht oder diagonal. Das ist die Variante Freestyle: Sechser- und längere Ketten zählen, und Schwarz unterliegt keinen Zugverboten, anders als im Turnierspiel Renju. Gesetzte Steine werden weder bewegt noch geschlagen. Füllt sich das Brett ohne Fünferkette, endet die Partie remis. Hier spielst du gegen den Computer in drei Stufen und darfst deine Farbe selbst wählen.

Strategie in Kürze: Wer anfängt, hat einen klaren Vorteil und sollte Druck aufbauen. Entscheidend sind Drohungen – ein offener Dreier muss beantwortet werden, ein Vierer sofort. Ein Doppelzug, der zwei Drohungen gleichzeitig erzeugt, ist meist nicht mehr zu parieren. Als Verteidiger zählt Aufmerksamkeit: Prüfe nach jedem Zug des Gegners alle vier Richtungen, besonders die Diagonalen. Spiele zentral, denn am Rand fehlt der Platz für Ketten. Nutze „Zug zurück“, um Varianten auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen.