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Zheng Shangyou (争上游) gehört zu den beliebtesten Kartenspielen Chinas und wird in vielen Regionen gespielt, je nach Gegend auch unter Namen wie Pao De Kuai (跑得快). Es zählt zur Familie der „Climbing Games“ (Aufsteiger-Ablegespiele), zu der auch Dou Dizhu, das westliche Präsident und das japanische Daifugō gehören. 争 bedeutet „wetteifern“, 上游 „Oberlauf“ – im übertragenen Sinn also: im Wettlauf ganz vorne stehen. Anders als bei Dou Dizhu gibt es keine festen Teams; jeder spielt für sich allein.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Ein Spieler eröffnet mit einer Kombination, die anderen müssen sie mit der gleichen Kombination und höherem Rang überbieten oder passen. Wer zuletzt gespielt hat, nachdem alle gepasst haben, darf neu ausspielen. Gespielt wird mit 54 Karten; die Zwei und die beiden Joker sind die stärksten Karten, Bomben und die Rakete (beide Joker) schlagen fast alles. Wer zuerst keine Karten mehr hat, wird Erster, die anderen spielen um die weiteren Plätze.
In dieser Version spielst du ein Match über drei Runden gegen zwei oder drei Computergegner. Für jeden Platz gibt es Punkte, am Ende wird dein Ergebnis auf eine Skala von 0 bis 100 umgerechnet; ab 60 Punkten gilt das Match als gewonnen. Ab der zweiten Runde gilt die traditionelle Tributregel: Der Letzte gibt dem Ersten seine höchste Karte. Es gibt mehrere regionale Hausregeln – hier ist die weit verbreitete Standardvariante mit Straßen, Doppelstraßen, Flugzeugen, Bomben und Rakete umgesetzt.